Fröhliche Weihnachten

Fröhliche Weihnachten

Weihnachten sollte ja eine Zeit der Besinnlichkeit und Ruhe sein. Leider ist sie das für die meisten von uns nicht, man rennt von einem Termin zum nächsten, besorgt noch schnell alle Geschenke (und vergisst doch die Hälfte) und putzt das ganze Haus.

In dieser ganzen Hektik genieße ich es dann besonders, ruhige Runden mit Kisha zu drehen. Dabei kann ich die Ruhe geniessen und ich merke, das Kisha diese Gassi Gänge auch braucht, sie bekommt ja meine Hektik Zuhause voll mit.

Wir atmen dann beide tief durch und sind einfach froh, das mal keiner was von uns will. Auf diesen Runden lasse ich Kisha auch einfach machen, was sie möchte. Wir trainieren nichts, ab und zu zeigt sie mir das sie Lust auf eine Kletterpartie über Holzstämme hat oder das ein Würstchenbaum jetzt echt toll wäre. Das machen wir dann auch. Und kommen dabei richtig runter.

Kopf frei kriegen – das brauchen nicht nur wir, sondern auch unsere Hunde. Und ganz besonders wenn man – wie ich – eine große Familie hat, die sich über Weihnachten trifft. Für Kisha und mich ist es ungewohnt über einen längeren Zeitraum so viele Menschen um uns zu haben. Das ist wunderschön, denn egal wie chaotisch meine Familie manchmal ist, ich liebe sie. Aber irgendwann ist es auch anstrengend und dann brauchen wir zwei diese Auszeiten umso mehr. Meine Ausbilderin hat das „Spaziergänge der Stille“ genannt. Dabei redet man möglichst gar nicht mit seinem Hund, nur in Notfällen ist ein Kommando erlaubt. Und auf einmal merkt man, wie viel man sonst den eigenen Hund „zusabbelt“.

Achtet auf euch und eure Hunde über Weihnachten. Nehmt euch zwischendurch Auszeiten, in denen alle mal tief durchatmen können, dann übersteht man auch die etwas anstrengenderen Besuche von Tante Erna oder Onkel Willi.

Und noch etwas: Ich habe gelernt einfach nicht über Hundeerziehung in der Familie zu diskutieren. Wenn jemand versucht mich in eine Diskussion oder Gespräch darüber zu verwickeln murmele ich nur ein „mhm“ und entschwinde um entweder noch Geschenke zu verpacken, eine kurze Runde mit Kisha zu gehen oder suche mir irgendetwas anderes zu tun. Seitdem rege ich mich nicht mehr auf und der Hausfrieden bleibt gewahrt. Ist doch perfekt für alle.

In diesem Sinne wünsche ich allen eine friedliche und ruhige Weihnachtszeit!

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