Stimmungsübertragung Teil 4

Stimmungsübertragung Teil 4

Besuchs-/ Therapiehunde und die Stimmungsübertragung.

Bei Hunden die im Einsatz sind sollte man an ein paar Dinge denken die mit der Stimmungsübertragung zusammenhängen:

  • Hunde spüren und spiegeln ihren Halter

Das bedeutet: Wenn ihr selbst nicht gut drauf seid, ungeduldig oder wütend seid wird es eurem Hund an so einem Tag schwerer fallen gelassen mit der Besuchs- oder Therapie Situation umzugehen. Das wiederum bedeutet:

  • Achtet auf eure eigene Psychohygiene

Je gelassener ihr seid, desto besser wird euer Hund mit der anspruchsvollen Arbeit eines Besuchs- oder Therapie Hundes umgehen können.

  • Überfordert euren Hund nicht
  • Hunde spüren und spiegeln ebenso die Menschen um sich herum

Je nachdem was ihr mit eurem Hund macht, ob er mit ins Altersheim geht, in Kindergärten Besuche macht oder mit psychisch erkrankten Menschen arbeitet: Achtet darauf das euer Hund nicht überfordert wird, denn je nachdem wie sehr die Menschen denen ihr mit eurem Hund helft selbst belastet sind (Krankheit, psychische Probleme, schwieriges Familienumfeld) neben eure Hunde dies war. Und hier kommt es auch wieder auf euren Hund an: Es gibt welche die mit solchen Menschen und Situationen sehr gut klarkommen und sich das selbst nicht so annehmen und andere, die deutlich sensibler sind und etwas mehr Pausen brauchen.

Wenn mit schwierigen Menschen gearbeitet wird spüren eure Hunde auch deren Stimmungen, Trauer genauso wie Aggressionen. Und vielleicht kennt ihr das von euch auch, wenn man länger mit einem traurigen Menschen zusammen ist überträgt sich dieses Gefühl häufig auch auf uns, genauso kann es auch beim Hund sein.

Hier ist es wieder sehr wichtig das ihr euren Hund gut lesen könnt und über Stress und Beschwichtigungssignale bescheid wisst. Dann seht ihr wann es eurem Hund zu viel wird und ihr könnt ihn früh genug aus der Situation raus nehmen. Was uns zum nächsten Punkt bringt:

  • ausreichend Pausen und genügen Ruhephasen

Pausen sind ganz wichtig. Und zwar nicht nur während der Besuchs- oder Therapie Einheiten sondern auch davor und danach! Sorgt dafür das ihr etwas entspannendes mit eurem Hund vor und nach einem Besuch macht. Davor damit euer Hund nicht zu aufgedreht ist und mehr in sich ruht, danach um die Anspannung und den Stress des Jobs wieder abbauen zu können und wieder in die eigene Mitte zu kommen.

 

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